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Erdkunde bzw. Geographie

Die Kunst, Räume zu erschließen

Im Erdkundeunterricht beschäftigst du dich mit Räumen, zum Beispiel mit Gebirgen und Tiefländern, mit Städten und Dörfern, mit Ländern und Erdteilen. Du lernst nicht nur, wo sie liegen, sondern auch, wie sie aussehen und warum sie so aussehen. Du wirst erfahren, welches Klima es in den verschiedenen Räumen der Erde gibt und welche Pflanzen und Tiere man dort vorfindet aber auch, wie die Menschen dort leben, Landwirtschaft betreiben, Waren herstellen oder Dörfer und Städte bauen. Dabei wird dir auch gezeigt, dass die Lebensräume der Erde geschützt werden müssen.

Das Fach Erdkunde ist also sehr vielfältig. Es umfasst mehrere Bereiche, zum Beispiel Gewässer, Böden, Landwirtschaft, Industrie, Städte und Bevölkerung. Diese einzelnen Bereiche fasst man unter dem Begriff „Allgemeine Geographie“ zusammen.

Im Erdkundeunterricht wirst du mit Karten, Bildern und anderen Materialien arbeiten. Dabei wirst du lernen, wie du dir selbst fremde Räume erschließen kannst und wie du dich zum Beispiel mit einer Karte orientieren kannst.
Das Fach Erdkunde wird in der Klasse 5, 7 und 9 jeweils zwei Stunden in der Woche unterrichtet. Ab der Einführungsphase der Oberstufe spricht man nicht mehr vom Fach Erdkunde, sondern von Geographie.

Aktuelles aus dem Erdkundeunterricht am Goethe-Gymnasium

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8. Juni 2016: Projektvorstellung Strukturwandel Dortmund

8. Juni 2016: Projektvorstellung Strukturwandel Dortmund

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9c haben sich im Zeitraum von zehn Wochen mit der praktischen Umsetzung des Strukturwandels im Ruhrgebiet auseinandergesetzt. Herr Weber betreute engagiert das Projekt.

Die gelungenen Ergebnisse wurden am 8. Juni 2016 in der Aula unserer Schule in Anwesenheit von Experten offiziell vorgestellt.

Auf den Spuren der Landwirtschaft (Klasse 5): Im Erdkundeunterricht der Klasse 5 geht´s auf zum Bauernhofbesuch im Schulumfeld. So können die Kindern sich vor Ort informieren und bereits gelerntes Wissen zum Themenbereich Landwirtschaft direkt erleben.

Landwirtschaft – Grundlage unserer Ernährung

Morgens eins Müsli, mittags Pizza und Salat, abends Brote mit Wurst oder Käse – ein solcher oder ähnlicher Speiseplan ist für uns selbstverständlich. Doch woher kommt die Salami auf der Pizza, wo wachsen die Tomaten für den Salat?

In Deutschland werden jeden Tag über 80 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt, die die Landwirtschaft vorher produzieren muss – denn sie ist die Grundlage unserer Ernährung. Das sind Produkte aus dem Ackerbau wie Getreide, Gemüse und Kartoffeln oder aus der Viehzucht wie Milch, Käse und Wurst.

Was bietet sich dann mehr an, als im Rahmen des Erdkundeunterrichts einen Bauernhof zu besuchen und einen Einblick in die Welt der Landwirtschaft zu bekommen. Der Landwirt zeigt und erklärt verschiedene Getreidesorten, berichtet aus seinem Arbeitsalltag. So können die Schülerinnen und Schüler Informationen aus erster Hand gewinnen und hinter die Kulissen der Landwirtschaft schauen.

Orientierung im Gelände (Klasse 5): Auch wenn Navis und Google Maps allgegenwärtig sind, das traditionelle Kartenlesen und Sich-Orientieren gehört zu den Grundfertigkeiten eines Geographen.

Sich orientieren

Orientieren heißt, sich zurechtzufinden oder eine bestimmte Richtung suchen. Orientieren ist eine Fähigkeit, die man erlernen kann. Zur Orientierung auf der Erde, an einem Urlaubsort oder in der Schulumgebung helfen uns Karten, Stadtpläne, ein Kompass oder ein GPS-Gerät. Bereits in der Klasse 5 werden zahlreiche geografische Methoden vermittelt, die diese Fähigkeiten unterstützen sollen. Dazu gehören das Lesen einer Karte, eines Fahrplans oder der Umgang mit dem Kompass, aber auch die Erstellung eigener Karten (beispielsweise die des Schulwegs oder der Landwirtschaft in Deutschland).

Auf den Spuren längst vergangener Zeiten (Klasse 9): Beim „Skywalk“ auf dem Hochofenwerk am Phoenix-West-Gelände erlebt man die Geschichte der Schwerindustrie in Dortmund-Hörde, Strukturwandel direkt vor unserer Schultür.

Strukturwandel direkt vor der Schultür

Die Geschichte des Strukturwandels lässt sich am Phoenix-West-Gelände besonders eindrucksvoll nachvollziehen. Es ist der Aufstieg und Niedergang des Hochofenwerks Phoenix-West in Dortmund und die anschließende Umgestaltung des Geländes mitsamt den anliegenden Schlackenhalden zu einem Gewerbe- und Naherholungsgebiet. Im Zentrum steht heute das alte Hochofenwerk als eindrucksvolles Industriedenkmal, eingerahmt vom großen Hoesch-Gasometer und der Phoenixhalle inmitten einer Anlage von breiten Boulevards, ausladenden Freitreppen, munter plätschernden Kaskaden und großen Plätzen.

Im Erdkundeunterricht der Klasse 9 wird der Strukturwandel beispielhaft im direkten Schulumfeld thematisiert und als spannendes Erlebnis erlebt. Das in der Schule erworbene Wissen wird somit am Ort des Geschehens vertieft.

 

 

Die Inhalte der Oberstufe folgen in Kürze.

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